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Motocross Enduro Ausgabe 05/2017

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  • Husqvarna
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Bike-News und Rennaction Kaum hat die Rennsaison begonnen, sind wir auch schon mittendrin. Natürlich machen auch die beiden Premium-Husqvarna-MX-Bikes, die Marko Barthel für euch für diese Ausgabe getestet hat, Lust auf mehr. Sowohl bei der FC 350 als auch bei der FC 450 handelt es sich um hochmoderne Motorräder, die trotz aller Hightech den Fahrern ein leichtes Handling ermöglichen. Beide Bikes bestechen außerdem dank der Launch Control durch gute Starteigenschaften. Aber informiert euch ab Seite 18 selbst, was die beiden Cross-Granaten alles zu bieten haben...

TEST: HUSQVARNA FC 450

TEST: HUSQVARNA FC 450 kanisierte Griff auf der rechten Seite über einen innovativen, integrierten Gasbetätigungsmechanismus verfügt. Das Spiel lässt sich einfach einstellen und durch Wechsel der Kulisse kann die Gasannahme verändert werden. Engine Management System (EMS) Das kleine und leichte Motormanagement von Keihin wurde speziell entworfen, um Daten schnell zu verarbeiten. Es verfügt über eine Launch Control für perfekte Starts, über den Schalter am Lenker wählbare Zündkurven und über eine Traktionskontrolle. Zusammen mit dem neuen Gangsensor kann die Leistungsabgabe auf jeden Gang abgestimmt werden. Drosselklappe mit 44 mm Durchmesser Die 2017er-Modelle sind mit der gleichen 44-mm- Keihin-Drosselklappe ausgerüstet wie die Vorjahresmodelle. Die Einspritzdüse ist so positioniert, dass sie bestmögliche Kraftstoffzufuhr in die Brennkammer ermöglicht. Das Gasseil ist nun direkt und ohne Umlenkung verlegt, was eine noch promptere Gasannahme und ein verbessertes Gefühl ermöglicht. Auspuffsystem Die Auspuffsysteme wurden fachmännisch konstruiert, um die bestmögliche Performance zu bieten und gleichzeitig die FIM-Lärmvorschriften einzuhalten. Die Krümmer sind mit Resonatoren ausgestattet, die die Performance erhöhen. Beim 450er- SOHC-Motor ist der Resonator in den Krümmer integriert und ähnelt der Expansionskammer eines Zweitakters. Die Endschalldämpfer werden aus leichtem und widerstandsfähigem Aluminium gefertigt, was Gewicht spart und zur Massenzentralisierung beiträgt, was wiederum in präziserem und effektiverem Handling gipfelt. 32 MCE Mai '17 Elektrostarter und neue Li-Ionen-Batterie Alle Viertaktmodelle verfügen serienmäßig über einen Elektrostarter. Das System garantiert nicht nur einfaches Anlassen, sondern ist auch mit einer kompakten Li-Ionen-Batterie gekoppelt, die um 1 kg leichter ist als eine herkömmliche Batterie. Der Kabelstrang wurde optimiert, sodass der Heckrahmen nun ausgebaut werden kann, ohne dass man irgendwelche Kabel entfernen muss. Integriertes Kühlsystem und Kühler Die Kühler werden von WP Performance Systems fachmännisch aus hochfestem Aluminium gefertigt. Mit Hilfe numerischer Strömungsdynamik (CFD, Computational Fluid Dynamics) wird die Luft effizienter durch die Kühler geleitet, die so eine optimale Kühlung in allen Situationen gewährleistet. Das System ist in den Rahmen integriert und leitet die Kühlflüssigkeit durch den Rahmen, was die Wärmeableitung verbessert und zusätzliche Schläuche überflüssig macht. Außerdem schützt der Kühlerschutz nicht nur vor herumfliegenden Objekten, sondern fungiert auch als eine Versteifung, die Energien vom Kühler weg und in den Rahmen leitet. Kraftstofftank Die Polyäthylen-Kraftstofftanks mit sieben Litern Fassungsvermögen mit Schraubverschluss sind bei den Viertaktern mit einer integrierten Kraftstoffpumpe ausgestattet. Luftfilterkasten und Erreichbarkeit des Filters ohne Werkzeug Der Luftfilterkasten besitzt präzise positionierte Einlassöffnungen, wodurch Verformungen durch die einströmende Luft verhindert und der Luftstrom optimiert sowie der Filter optimal geschützt werden. An den Luftfilter gelangt man problemlos und ohne Zuhilfenahme von Werkzeug, indem man die linke Abdeckung entfernt. Der Luftfilter von Twin Air und der Luftfilterkasten mit seinem ausfallsicheren Befestigungssystem, das einen sicheren und genauen Filtereinbau ermöglicht, garantieren einfache Wartung. Räder Die hochfesten, schwarzen Leichtmetallfelgen von DID verfügen über CNCbearbeitete Naben, leichte Speichen und silber eloxierte Aluminium-Speichennippel. Gewichtseinsparung Modelljahr 2017 gegenüber Modelljahr 2016 Modell Modell 2017 Modell (ohne Kraftstoff) (ohne Kraftstoff) FC 450 101,2 102,4 FAHRBERICHT Im selben Testzeitraum wie auch die kleine FC 350 haben wir die FC 450 testen dürfen. In diesem Zusammenhang wollen wir auch ein paar Unterschiede erläutern. Auch bei der 450er gibt es viel Hightech und darum wollen wir uns bei unserem Testbericht genauer auf diese Neuheiten konzentrieren. Einstellungen Sämtliche neuen Motocrossmodelle von Husqvarna besitzen die neue WP-AER-Telegabel und somit müssen wir uns vor dem Start auch bei der FC 450 um den korrekten Luftdruck kümmern. Dafür ist ein Sticker mit dem Hinweis, wie viel Luftdruck in der Gabel vorhanden sein muss, am oberen Gabelholm angebracht. Bei der 450 sind es 10,8 bar. Wichtig ist dabei, das Motorrad auf den Mittelständer zu stellen, um damit die Telegabel in einen unbelasteten Zustand zu bringen und anschließend den Luftdruck zu überprüfen oder gegebenenfalls anzupassen. Ansonsten sind alle Bedienelemente am rechten Platz und bedürfen keiner weiteren Anpassung. Startverhalten Wie auch die FC 350 wird die Große über den elektrischen Anlasser gestartet. Das Startverhalten im kalten sowie warmen Zustand ist durchweg positiv und das Motorrad startet sogar etwas zügiger als das 350er-Modell. Der Startknopf befindet sich gut erreichbar auf der rechten Lenkerseite. Allgemeines Fahrverhalten Für eine 450er lässt sich das Husqvarna-Modell handlich und sehr spurtreu fahren. Die nochmalige Gewichtseinsparung ist kaum spürbar gegenüber dem Vorjahresmodell, dafür glänzt ein harmonisches Fahrwerk inklusive WP-AER-Telegabel. Der Motor bietet satte 63 PS und ist damit der stärkste 450-MX-Motor von Husqvarna, der je gebaut wurde. Das spürt man auch deutlich, wenn man die 2. Mappingstufe „Advanced“ über den Mappingschalter auswählt. Hier geht es direkt zur Sache und die Motorcharakteristik bietet eine satte Leistung. „Advanced“ sollte man auf schwerem Boden oder gegebenenfalls im tiefen Sand auswählen, ansonsten ist eine behutsame Fahrweise angebracht. Zusätzlich kann die Traktionskontrolle auch während des Fahrens aktiviert werden. Wir empfehlen, ständig diese Funktion aktiviert zu haben, da sie eine kontrolliertere Fahrweise zulässt. Die 1. Mappingstufe „Standard“ ist leistungsmäßig völlig ausreichend und wohl auch die meistgefahrene Einstellung bei der FC 450. Ebenfalls mit an Bord ist, wie auch bei den anderen Viertaktern von Husqvarna üblich, die Launch Control. Damit wird der Startvorgang optimiert und kann somit zu einem schnellen Start führen. Wie verhält sich die FC 450 im Renntempo? Viel Leistung bedeutet nicht immer, auch sehr schnell zu sein. Aber dennoch macht es mächtig Spaß, mit der 2017er FC 450 über den Parcours zu düsen. Das Motorrad sollte man eher im unteren bis mittleren Drehzahlbereich bewegen und nur wer es braucht, kann den Gasgriff bis ganz nach hinten drehen und bekommt somit die geballte Ladung an Vortrieb zu spüren. Die Kombination Mappingstufe „Standard“ und aktivierte Traktionskontrolle ist eine geniale Paarung, was dem Fahrer mehr Sicherheit und puren Fahrspaß bietet. Das Hinterrad bleibt in der Spur und die Drifts sind sehr kontrolliert. Ein unkontrolliertes Ausbrechen ist somit Geschichte, was wiederum auch für so viel Leistung spricht. Wir können im Endeffekt ruhiger Schnellfahren als mit der FC 350. Die hohen Gänge bieten einen enormen Drehmoment, was das schnelle Fahren sehr angenehm und kraftsparend macht. Beim Fahrwerk gibt es nichts, was es nicht verarbeiten kann. Gutes Ansprechverhalten und bei der schnellen Fahrweise sehr direkt und dennoch straff abgestimmt.

Die stärkste 450er Husqvarna aller Zeiten im Einsatz

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