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Motocross Enduro Ausgabe 04/2017

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FACTS Arminas Jasikonis

FACTS Arminas Jasikonis Int. MX Lacapelle-Marival – Siege für Jasikonis und Seewer Starker Auftritt der Suzuki-Werkspiloten auch beim zweiten Vorsaisonrennen in Lacapelle-Marival. Arminas Jasikonis und Jeremy Seewer konnten jeweils einen Laufsieg feiern, Kevin Strijbos und Hunter Lawrence beide in den Topfünf. Zum zweiten Vorsaisonrennen vor Beginn der Motocrossweltmeisterschaft am 25. Februar in Qatar reiste die Suzuki Motocross-Werksmannschaft ins französische Lacapelle-Marival zu einer weiteren Standortbestimmung. Mannschaft und Material zeigten sich, wie schon eine Woche zuvor in Großbritannien, in guter Form und so blicken die beiden Teams Suzuki World MXGP und Suzuki World MX2 voller Zuversicht Richtung WM-Start. Erneut konnte Arminas Jasikonis überzeugen und bestätigen, dass er sich bereits jetzt in starker Form befindet. Musste sich der Litauer nach einem schwachen Start im ersten Lauf noch mit Rang 5 begnügen, gelang ihm in Durchgang 2 mit einem beeindruckenden Auftritt der Laufsieg gegen die starke Konkurrenz. „Das war ein fantastischer Tag“, zeigte sich Jasikonis begeistert. „Ich hätte nicht erwartet, dass ich mich auf diesem Hartboden-Kurs gleich so gut fühlen würde. Im letzten Jahr waren solche Strecken meine große Schwäche, aber am Sonntag konnte ich zeigen, dass wir in dieser Hinsicht große Fortschritte erzielt haben.“ In der MX2-Klasse unterstrich Jeremy Seewer mit den Rängen 1 und 2 seinen Anspruch auf den MX2-WM-Titel. „Im ersten Lauf hatte ich keinen optimalen Start, konnte aber trotzdem noch gewinnen“, freute sich der Schweizer. „Im zweiten Rennen war ich beim Start ganz vorne und auch im Superfinale habe ich eine anständige Performance gezeigt. Ein gutes Wochenende für mich!“ • Text: Marco Burkert; Foto: Suzuki Kein Supercross mehr in der Olympiahalle Zu hohe Kosten, zu wenig Resonanz: ADAC Südbayern zieht sich zurück Das Kapitel Supercross in der Münchener Olympiahalle ist beendet: Der ADAC Südbayern, der seit 2009 Ausrichter dieser Motorsportveranstaltung war, hat den Vertrag mit der Olympiapark GmbH nicht verlängert. Immer höhere Kosten und letztlich zu wenig Zuschauerresonanz haben den Vorstand des Regionalclubs dazu bewogen, die Reißleine zu ziehen. Mit der achten Auflage des ADAC-Supercross am 18./19. November 2016 war der Kontrakt mit der Olympiapark GmbH ausgelaufen. „Die Kostensituation im Umfeld der Olympiahalle hat ein ausgeglichenes Ergebnis auf Dauer verhindert“, erklärt ADAC-Südbayern-Pressesprecher Stefan Dorner. Das beziehe sich zum einen auf die lange Mietdauer der Halle von einer Woche für den Auf- und Abbau der Strecke. Und zum anderen auf die hohen Transport- und Lagerkosten der 2100 Kubikmeter Lehmerde, die vom Lagerplatz hinter Anzing mit 150 Lkw-Ladungen an- und wieder weggekarrt werden müssen. Zudem seien nach dem Unglück bei der Loveparade 2010 in Duisburg und seit den Terroranschlägen in Paris 2015 die Sicherheitsauflagen noch einmal deutlich mehr und somit teurer geworden. „Alles zusammengerechnet haben wir wesentlich höhere Fixkosten als die anderen drei Supercrossstandorte in Stuttgart, Chemnitz und Dortmund“, schildert Dorner. Um ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen, lag die Kalkulation bei insgesamt 18.000 Zuschauern. Diese wurden aber nie erreicht. Bei der letzten Veranstaltung waren in Summe an beiden Tagen 12.500 zahlende Fans in der Halle. „Vor allem der Freitag war und blieb unser Sorgenkind“, sagt Dorner. Und das, obwohl der ADAC Südbayern im Lauf der Jahre immer wieder an den Stellschrauben gedreht hat: Nach einer 3-Tages-Veranstaltung am Anfang, ist man auf zwei zurückgegangen. Statt des schwächelnden Sonntags hat man es – ohne spürbare Verbesserung – am Freitag probiert. 2015 hat man auch den angestammten Termin am vierten Advent verlassen und ist – um der vorweihnachtlichen Hektik zu entkommen – auf Mitte November vorgegangen. Schließlich wurde rund um den reinen Motocrosssport die Freestyle-Show Jahr für Jahr spektakulärer gemacht. Kompakter, lauter, schriller: All das hat am Ende nichts genutzt. „Wir haben uns über die Jahre bei 12.500 bis 15.000 Besuchern eingependelt“, rechnet der Pressesprecher vor. Auch das Gefüge bei den Eintrittspreisen sei ausgereizt, sodass auch hier in Zukunft mit keinen höheren Einnahmen zu rechnen sei. Zudem sieht sich die Veranstaltung zunehmender Konkurrenz ausgesetzt: Reine Freestyle-Shows wie Nitro Circus, Night of the Jumps oder die X-Fighters machten und machen regelmäßig Station in München. Für 2018 etwa hat der Promotor des Nitro Circus die Halle bereits geblockt – und zwar exakt eine Woche vor dem potenziellen Termin des ADAC-Supercross. „Unser Vorstand hat deswegen auch im Hinblick auf den fürsorglichen und dem Leitbild entsprechenden Umgang mit Mitgliedsbeiträgen entschieden, nach abermaligen intensiven Verhandlungen mit der Olympiapark GmbH auf einen neuen Vertrag zu verzichten“, so Dorner. „Wir tun dies schweren Herzens, weil wir wissen, dass die Veranstaltung sowohl bei Fahrern als auch Fans einen hohen Stellenwert hatte und vor allem nur dank des Engagements von vielen ehrenamtlichen Helfern aus Reihen unserer Ortsclubs auf die Beine gestellt werden konnte.“ • Text u. Foto: ADAC Südbayern e.V. Spektakulär, spannend, aber unterm Strich zu teuer: Deswegen kam das Aus für das ADAC Supercross 10 MCE April '17

Korrektur Vorschau März-Ausgabe Liebe Leser, uns ist leider in der vorangegangenen MCE-Ausgabe (März 2017) ein Fehler in der Vorschau unterlaufen und wir bitten, diesen zu entschuldigen. Genauer gesagt handelt es sich um den angekündigten Test der KTM 250 EXC-F, hier sollte eigentlich das Zweitaktmodell KTM 250 EXC angekündigt werden. Wenn man den ganzen Tag nur Motorräder sieht, sieht man eben manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht. So haben wir den Fehler leider erst bemerkt, als die Ausgabe bereits im Druck und damit auf dem Weg zu euch war. Wie gesagt, wir entschuldigen uns an dieser Stelle nochmals für diesen Fauxpas und wünschen euch viel Spaß mit dem Test der EXC 250. Matthias Walkner und Pit Beirer SCOTT_PROSPECT_US _SCOTT_PROSPECT_AD_1_EU_230x150.pdf 1 19.12.16 16:05 Rallye: Matthias Walkner bis 2020 bei KTM Der Österreicher Matthias Walkner hat seinen Vertrag mit KTM bis ins Jahr 2020 verlängert. Bereits seit 2004 fährt Walkner im Dienste der Mattighofener. Erst als Testfahrer, später im Jahr 2012 holte er den Titel in der MX3-Weltmeisterschaft. Walkner wechselte 2013 ins Rallye-Lager und trat damit in gewisser Art und Weise in die Fußstapfen eines Heinz Kinigadners. Erste Erfolge in der Rallyeszene ließen nicht lange auf sich warten. So gewann Walkner sein erstes Rennen in Griechenland 2014 und startete 2015 erstmals bei der Dakar. Zu seinen weiteren Erfolgen zählt der 2. Platz in der Rallye-WM im Jahr 2015, die er hinter seinem Teamkollege Sam Sunderland beendete. 2016 folgte für Walkner ein herber Rückschlag. Bei seinem zweiten Dakar-Start brach er sich das Bein und verbrachte anschließend Monate damit, wieder zurück zum Sport zu finden. Aufgeben war für Walkner keine Option und so kämpfte sich der willensstarke Österreicher zurück an die Weltspitze im Rallye-Zirkus. Anfang dieses Jahres startete Walkner erneut für KTM bei der Dakar und wurde sensationeller Zweiter! Die logische Schlussfolgerung war eine Vertragsverlängerung bei seinem Arbeitgeber. „Als Österreicher gibt es nichts Schöneres, als ein österreichisches Motorrad zu fahren. Das ist der beste Partner, den ich mir vorstellen kann“, sagte Walkner kurz und knapp. • Text: Marco Burkert; Foto: KTM

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