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Motocross Enduro 09/2014 - Free Version

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Testphase ... Nach der heißen Präsentationsphase nahezu aller Hersteller haben wir nun die ersten 2015er Testbikes genauer unter die Lupe nehmen können. Den Anfang macht die KTM 125 SX, ein Bike, das gerade im Nachwuchsbereich nicht wegzudenken ist. Der 2015er Ableger wurde von den KTM-Ingenieuren weiter optimiert, so zumindest die Theorie. Die Frage der Fragen ist jedoch immer die gleiche: Wie macht sich das in der Praxis bemerkbar? Und überhaupt, ist die „Kleine“ nur etwas für die „Kleinen“ oder darf auch ein „Großer“ auf ihr Platz nehmen? Der typische Zweitaktsound jedenfalls, ließ bereits im Stand erahnen, dass in der 125er ein Motor mit dem Brand „Ready to Race“ steckt. Aber wer könnte das besser beurteilen als MCE-Testchef Marko Barthel, der in seiner aktiven Zeit selbst mehrere Titel in der 125-ccm-Klasse errungen hat. Es war jedenfalls schwer Marko wieder von der 125er zu entfernen...

MOTOCROSS Gefragt waren

MOTOCROSS Gefragt waren besonders die Sandspezialisten aus den Niederlanden und aus Belgien. Doch auch Marcus Schiffer, der quasi im Sand aufgewachsen ist, wollte ein Wörtchen mitreden. Das stellte der Suzuki-Pilot bereits im Qualifikationsrennen unter Beweis. Mit einer Zeit von 1:56:155 Minuten gewann der gebürtige Kölner die Quali vor dem Niederländer Marc de Reuver. Im ersten Lauf konnte jedoch Dennis Ullrich seine guten Startqualitäten einmal mehr zur Schau stellen. Der KTM-Pilot gewann den Start und zog dem Feld zunächst ein wenig davon. Günter Schmidinger versuchte zwar dranzubleiben, fiel aber im Verlauf des Rennens auf Platz 9 zurück. Nun schlug die Stunde der Sandspezialisten. Der Niederländer Ceriel Klein Kromhof kam auf seiner KTM immer besser in Schwung und löste Ullrich nach noch nicht einmal zehn Minuten an der Spitze ab. Landsmann Marc de Reuver fackelte ebenfalls nicht lange und setzte sich erst hinter Kromhof, um in Runde 5 die Führung zu übernehmen. Bis zur Zielflagge sollte sich an dieser Konstellation nichts mehr ändern. Ullrich verlor im Anschluss noch zwei weitere Positionen an Pascal Rauchenecker und Harri Kullas. Schiffer musste sich indes nach einem schlechten Start und zweimaligem Bodenkontakt von Rang 25 nach vorne arbeiten. Mit Platz 6 betrieb er damit wohl die bestmögliche Schadensbegrenzung. Dass es jedoch mit Lauf 2 zum Tagessieg reichen würde, hatte so wohl kaum einer auf der Rechnung stehen. Chiara Fontanesi siegte souverän beim Womens Cup Dass die Ösis auch im Sand flott am Gashahn drehen, zeigte Günter Schmidinger mit dem Holeshot im zweiten Lauf. Doch nach einem kurzen Schlagabtausch war mit Herjan Brakke wieder ein Niederländer an der Spitze. Pech hingegen für de Reuver. Er hatte sich in der Besichtigungsrunde einen Plattfuß eingefahren und musste das Rennen noch in der ersten Runde beenden. Schiffer hatte die Fehler des ersten Laufs eliminiert und fuhr nun mit schnellen Rundenzeiten an Brakke heran. In der fünften Runde übernahm Marcus die Führung und konnte sie bis ins Ziel behaupten. Die niederländischen Sandspezialisten Brakke und Klein Kromhof mussten den harten Bedingungen nachgeben und fielen aus. Die Topdrei komplettierten Kullas und Rauchenecker. Die Tageswertung gewann damit Schiffer, dessen Statement zum Sieg kurz und knapp ausfiel: „Ich habe im ersten Lauf sehr viel Energie auf einmal verbraucht, im zweiten Rennen konnte ich das besser dosieren und besser in meinen Rhythmus finden. Ich fühle mich im Sand eben sehr wohl und ich denke, das habe ich heute bewiesen.“ Wie hart die Bedingungen waren, verdeutlicht das Interview mit Lokalmatador Mike Stender. Der Eutiner hatte am Ende des Tages mit einem 14. und einem 15. Platz in den beiden Läufen die beste Wertung der teilnehmenden norddeutschen Piloten. Sichtlich erschöpft, aber erleichtert, meinte der 23-Jährige: „Ich habe am Ende beinahe unter meinem Helm geheult, weil ich dachte, ich schaffe den zweiten Lauf nicht mehr. Das war so anstrengend, ich bin hier komplett an meine Grenzen gegangen. Im Training ist die Piste nicht mal annähernd so anstrengend, deswegen waren die Rennen auf einem ganz anderen Niveau für mich und ich bin einfach nur glücklich über die für mich guten Ergebnisse.“ ADAC MX Youngster Cup Im ADAC MX Youngster Cup zeigte sich in Tensfeld der in Südafrika geborene Niederländer Calvin Vlaanderen nach seinem Pech bei der letzten Masters-Veranstaltung in Aichwald wieder in Höchstform. Der 18-Jährige sicherte sich mit Platz 2 im ersten Lauf und einem 1. Rang im zweiten Lauf den Tagessieg und erreichte damit alles, was er sich für dieses Rennwochenende vorgenommen hatte: Sieg über seinen härtesten Konkurrenten Luca Nijenhuis und Übernahme der Tabellenführung. „Es scheint, als wäre ich ein geborener Sandfahrer. Dabei mag ich Hartboden eigentlich viel lieber“, lachte der neue Spitzenreiter der Gesamtwertung. Als zweitbester Pilot wurde der Niederländer Luca Nijenhuis geehrt, Platz 3 ging an Arminias Jasikonis aus Litauen. Aus norddeutscher Sicht waren die Läufe im ADAC MX Youngster Cup weniger erfolgreich. Nico Busch aus Nützen bei Bad Segeberg wurde Vorletzter seiner Klasse, zeigte sich aber dennoch erleichtert, den zweiten Lauf nach einem Ausfall im ersten Rennen bis zum Ende gefahren zu haben. MX Womens Cup Ein Highlight im Tensfelder Programm war der von Larissa Papenmeier-Picoto ausgerufene MX Womens Cup. Dem Aufruf folgten 26 Teilnehmerinnen, unter anderem auch Chiara Fontanesi, ihres Zeichens frischgebackene MX-Weltmeisterin. Wie bereits im Qualifikationstraining blieb Fontanesi auch bei den Rennen ungeschlagen. Die Italienerin lag im ersten Lauf mit 38 Sekunden vorne, im zweiten Lauf war sie ihren Verfolgerinnen 24 Sekunden voraus. Dennoch schaffte es die Topfahrerin nicht, ihre Bestzeit aus dem Qualifikationstraining zu halten. Beim zweiten Rennen war die 20-Jährige ganze 20 Sekunden langsamer als am Samstag. „Ich hatte niemanden, der mich gepusht hat oder mit dem ich mich messen konnte. Deswegen war es sehr schwer für mich, mein Tempo zu halten“, so Fontanesi. Die WM-Achte Anne Borchers aus Sachsen-Anhalt stand als Zweite auf dem Siegerpodest, Dritte wurde die Womens-Race-Mitorganisatorin Larissa Papenmeier-Picoto aus Nordrhein-Westfalen. „Unser Fahrerfeld war sehr stark und jede einzelne Teilnehmerin hat sich hier in Tensfeld gut geschlagen. Ich bin stolz auf meine Mädels“, freute sich die Vizeweltmeisterin von 2009. Beste Norddeutsche wurde die Nordfriesin Annika Richter aus Leck. Für die Lokalmatadorin war es eine echte Ehre, gegen internationale Pilotinnen anzutreten. „Ich bin vorher noch nie gegen MX-Größen wie beispielsweise Chiara Fontanesi gestartet. Das hat mich enorm motiviert und mich gleichzeitig auch schneller gemacht“, berichtete die 14-Jährige. • Text: Marco Burkert, ADAC; Fotos: Steve Bauerschmidt ADAC MX Masters - 4. Lauf - Tensfeld - 19./20.7.2014: Gesamtergebnisse: MX Masters: 1. Marcus Schiffer, Suzuki; 2. Harri Kullas, FIN, KTM; 3. Pascal Rauchenecker, A, KTM; 4. Dennis Ullrich, KTM; 5. Kevin Wouts, B, Kawasaki; 6. Sébastien Pourcel, F, KTM; 7. Nikolaj Larsen, DK, Honda; 8. Marc de Reuver, NL, Honda; 9. Christian Brockel, KTM; 10. Ceriel Klein Kromhof, NL, KTM. MX Youngster Cup: 1. Calvin Vlaanderen, NL, KTM; 2. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki; 3. Arminas Jasikonis, LT, KTM; 4. Henry Jacobi, KTM; 5. Jorge Zaragoza, E, Kawasaki; 6. Bernhard Ekerold, KTM; 7. Thomas Kjer Olsen, DK, Honda; 8. Stefan Ekerold, KTM; 9. Dietger Damiaens, B, KTM; 10. Tomasz Wysocki, PL, KTM. MX Womens Cup: 1. Chiara Fontanesi, I, Yamaha; 2. Anne Borchers, D, Suzuki; 3. Larissa Papenmeier-Picoto, D, Suzuki; 4. Maria Franke, D, Kawasaki; 5. Kim Irmgartz, D, Suzuki; 6. Nina Klink, NL, KTM; 7. Victoria Müller, D, KTM; 8. Nina Kaas, D, Honda; 9. Annika Richter, D, KTM; 10. Sophia Incutto, D, KTM. 44 MCE September '14

Starke Vorstellung von Nikolaj Larsen: Für das KMP-Honda-Repsol-Racing- Team fuhr der Däne erstmals nach seiner langen Verletzungspause wieder unter die Top-Ten der ADAC MX Masters. Die Qualifikation am Samstag verlief hervorragend. In einer Zeit von 1:58:616 min. stellte er die KMP-Honda auf Startplatz 6 in seiner Gruppe. Damit verschaffte er sich eine hervorragende Ausgangsposition für die Rennen. Der 1. Lauf verlief für den 24-Jährigen sehr gut. Nikolaj setzte sich vom Start weg in den Top-Ten fest. Zwischenzeitlich auf Rang 6 liegend, musste er zwar noch Marcus Schiffer passieren lassen, konnte aber mit Rang 7 im Ziel zufrieden sein. Der 2. Lauf sollte furios für Larsen beginnen. Nach einem super Start konnte er über mehr als zwei Runden die Führung des Feldes übernehmen. Nach einem Fahrfehler in der vierten Runde fiel er auf Position 14 zurück. Nikolaj konnte sich über die verbleibende Distanz zurück in die Top-Ten arbeiten und belegte am Ende Rang 9. Mit 26 Punkten wurde er Siebter in der Tageswertung von Tensfeld. 45 MCE September '14

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